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Zusatzweiterbildungen

Zusatzweiterbildungen

An der Anästhesiologischen Klinik besteht die Möglichkeit, die speziellen Weiterbildungen für Anästhesisten im Bereich Notfallmedizin, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin zu durchlaufen und die entsprechenden Zusatzbezeichnungen zu erwerben.

Nähere Informationen erhalten Sie über die Links oben im Menü.

Die Zusatz-Weiterbildung Intensivmedizin umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Intensivüberwachung und Intensivbehandlung von Patienten, deren Vitalfunktionen oder Organfunktionen in lebensbedrohender Weise gestört sind und durch intensive therapeutische Verfahren unterstützt oder aufrechterhalten werden müssen.

Nach Anerkennung als "Facharzt für Anästhesiologie" erhalten Mitarbeiter der Klinik die Möglichkeit, im Rahmen einer mindestens einjährigen Tätigkeit auf der unter anästhesiologischer Leitung stehenden "Interdisziplinären Operativen Intensivstation" die Zusatz-Weiterbildung "Intensivmedizin" zu erwerben. Diese Weiterbildungsmöglichkeit besteht in ähnlicher Weise auch für die Kollegen aus den operativen Fachdisziplinen, deren Patienten auf der Station betreut werden.

Mit Inkrafttreten der neuen Weiterbildungsordnung für Ärzte in Bayern vom 24. April 2004 ist es möglich geworden, die Zusatzweiterbildung "Notfallmedizin" zu erwerben. Die Zusatz-Weiterbildung umfasst die Erkennung drohender oder eingetretener Notfallsituationen und die Behandlung von Notfällen sowie die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung akut bedrohter Vitalfunktionen.

Die Vermittlung der für den Erwerb der Qualifikation notwendigen Weiterbildungsinhalte in Intensivmedizin oder Anästhesiologie und die erforderlichen Einsätze im Notarztwagen bzw. Rettungshubschrauber sind integraler Bestandteil der klinischen Ausbildung an der Klinik für Anästhesiologie. Im 3. Jahr der klinischen Tätigkeit können daher alle Assistenzärzte im Notarztdienst der Stadt Erlangen eingesetzt werden.

Die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin weist fachliche Kompetenz in der Behandlung schwerstkranker und sterbender Menschen zur Linderung belastender Beschwerden (Schmerzen, Luftnot, Übelkeit, Erbrechen, psychische Beschwerden) aus.  Inhalte der Weiterbildung sind neben medikamentösen und nichtmedikamentösen Techniken der Symptomlinderung unter anderem auch die Gesprächsführung im Kontext lebensverändernder Erkrankungen, Begleitung von Menschen in der Sterbephase, Umgang mit Vorausverfügungen (Patientenverfügung) und die Wahrnehmung und Prophylaxe von Überlastung. Die Arbeit während der Weiterbildungszeit von üblicherweise einem Jahr findet auf der Palliativstation unter Einbindung in ein gut aufgestelltes multiprofessionelles Team statt.

Mitarbeiter der Anästhesiologischen Klinik haben die Möglichkeit, im Rahmen einer Rotation ein Jahr Weiterbildungszeit in der Palliativmedizin zu verbringen.

Die Zusatz-Weiterbildung Spezielle Schmerztherapie umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat.

Nach Anerkennung als "Facharzt für Anästhesiologie" erhalten Mitarbeiter der Klinik die Möglichkeit, im Rahmen einer mindestens einjährigen Tätigkeit in der unter anästhesiologischer Leitung stehenden "Schmerzambulanz" die Zusatz-Weiterbildung "Spezielle Schmerztherapie" zu erwerben.