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Anästhesie in der Urologie

Anästhesie in der Urologie

Das angebotene Spektrum der Urologischen Klinik am Universitätsklinikum Erlangen deckt das Fachgebiet sehr breit ab, und erstreckt sich auf Patienten jedes Lebensalters. Es reicht von der Tumorchirurgie über die Nierentransplantation bis hin zur Rekonstruktion von komplexen urogenitalen Dysmorphien beim Säugling.

In der Tumorchirurgie wird neben herkömmlicher offener Operationstechniken bei Prostatektomien und (partiellen) Nierenresektionen, sowie zur Vorpräparation bei Lebendnierenexplantationen seit vielen Jahren bereits das moderne roboterbasierte Operationssystem Da Vinci XI eingesetzt. Dies ermöglicht dem Operateur hochpräzise laparoskopische operative Eingriffe unter 3D-Visualisierung bei einem konsekutiv sehr geringen assoziierten Blutverlust.
Im Bereich der Transplantationschirurgie werden sowohl die postmortale allogene Nierentransplantation, sowie die Lebendnierentransplantation angeboten.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kinderurologie, in der das gesamte Spektrum urogenitaler Fehlbildungen operativ therapiert wird. 
Die Anästhesiologische Klinik sorgt bei allen Eingriffen für eine Sicherstellung der Vitalfunktionen bei den Patienten/-innen bei zeitgleich besten Arbeitsbedingungen für die operativen Partner. Hierzu werden weit überwiegend Intubationsnarkosen durchgeführt. Gerade im Kindesalter ist die Kombination mit einem geeigneten regionalanästhesiologischen Verfahren (Peridural-/Kaudalanästhesie, Ilioinguinalblock, Penis-Wurzelblock etc.), z. T. auch inclusiv einer postoperativen Weiterbetreuung durch den Akutschmerzdienst als Standard etabliert. Eine parallele Erfassung der Schlaftiefe über BIS-Monitoring wie auch die Messung der Relaxationstiefe ist dabei Standard.