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Anästhesie in der Plastischen- und Handchirurgie

Anästhesie in der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik

Die Anästhesie unterstützt die Plastisch- und Handchirurgische Klinik in Ihrem breiten Spektrum operativer Tätigkeitsfelder.

Ein Schwerpunkt der plastischen Chirurgie bildet die rekonstruktive Mikrochirurgie. Weichteildefekte nach großen Tumoroperationen oder Unfällen werden oft interdisziplinär behandelt und durch Lappenplastiken mikrochirurgisch gedeckt. In der Brustchirugie erfolgt beispielsweise einzeitig die Ablation und der Sofortaufbau mittels DIEP-, TRAM- oder TMG-Lappenplastiken. Bei diesen komplexen Operationen sorgt die Anästhesie neben einer tiefen Narkose perioperativ durch engmaschiges Monitoring und Kreislauftherapie für eine Optimierung der Lappenperfusion.

Ein Großteil der handchirurgischen Operationen - inklusive komplexer Verletzungen - kann in Regionalanästhesie durchgeführt werden. Die Sicherheit und Wirksamkeit wird erhöht, indem prinzipiell alle Regionalanästhesien sonographisch-kontrolliert angelegt werden. Falls erforderlich, kann zeitgleich ein Schmerzkatheter platziert werden, um nach der Operation eine komfortable Schmerztherapie zu gewährleisten. Der Akutschmerzdienst der Anästhesiologischen Klinik übernimmt dann auf der Station die weitere Schmerztherapie. Auch bei chronischen Schmerzsyndromen wird in Zusammenarbeit mit der Schmerzambulanz ein Konzept erarbeitet, das eine Schmerzkatheter-Anlage durch uns beinhalten kann.

Bei kindlich-angeborenen Handfehlbildungen kommt den kleinen Patienten unsere langjährige und intensive kinderanästhesiologische Erfahrung im Erlanger Kinder-Operativen-Zentrum (Anästhesie in der Kinderchirugie, Kinderurologie und Kinderherzchirurgie) zugute.

Unsere Anästhesie-Arbeitsplätze beinhalten neueste medizinische Gerätetechnologie mit TCI der Narkosemedikamente und standardmäßiger Überwachung der Narkosetiefe durch EEG oder BIS.