Anästhesie in der Unfallchirurgie

Anästhesie

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Jürgen Schüttler

Anästhesie in der Unfallchirurgie

Das Team der Unfallchirurgie der Anästhesiologischen Klinik betreut jährlich mehr als 3 000 Patienten während unfallchirurgischer und orthopädischer Operationen. Das breite Spektrum dieser Fachgebiete, welches sämtliche Patientengruppen umfasst, erfordert ein differenziertes und individuelles Vorgehen. Hierbei kommen sämtliche modernen Anästhesie- und Überwachungsverfahren zur Anwendung, sodass wir jedem einzelnen Patienten ein für ihn „maßgeschneidertes“ Narkoseverfahren anbieten können.

 Neben der Allgemeinanästhesie hat die ebenfalls nach den höchsten Standards der modernen ärztlichen Kunst Anwendung findende Regionalanästhesie in unserer Klinik einen besonders hohen Stellenwert. Unsere jahrelange Erfahrung und hohe Expertise in der Durchführung von Regionalanästhesieverfahren gewährleisten eine optimale Wirksamkeit und hohe Sicherheit. Hierbei werden nahezu alle Regionalanästhesien unter Ultraschall-Kontrolle durchgeführt. Bei einer Regionalanästhesie wird durch die gezielte Applikation von Medikamenten zeitweilig die Funktion von ausgewählten Nerven gehemmt. Dieses Verfahren führt zu Empfindungslosigkeit und Schmerzfreiheit nur in den Regionen des Körpers, wo es für den operativen Eingriff erforderlich ist. Viele Operationen können daher in reiner Regionalanästhesie durchgeführt werden. Einige Eingriffe erfordern jedoch weiterhin eine Vollnarkose. Aber auch in diesen Fällen kann sehr oft ein zusätzliches Regionalanästhesieverfahren sinnvoll eingesetzt werden, um postoperative Schmerzen zu lindern oder zu vermeiden.

Neben der Schmerzfreiheit haben unsere Patienten zahlreiche weitere Vorteile dieser Vorgehensweise schätzen gelernt. Die geringere Beeinträchtigung der Herz-Kreislauf-Funktionen, die frühzeitige Nahrungsaufnahme nach der Operation und das Empfinden von nahezu keinerlei Übelkeit, sind nur einige davon. Komfort und Wohlbefinden des Patienten ermöglichen eine frühe Mobilisation und Rehabilitation, wodurch das Gesamtergebnis maßgeblich verbessert wird.