Weiterbildungskonzept

Anästhesie

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Jürgen Schüttler

Weiterbildungskonzept

Jeder Assistenzarzt an der Anästhesiologischen Klinik durchläuft eine strukturierte Weiterbildung:

Berufsanfänger erhalten einen einwöchigen Intensivkurs "Einführung in die klinische Anästhesiologie" am Anästhesiesimulator. Dort werden sie schrittweise an die Grundlagen moderner Narkoseführung herangeführt und mit den grundlegenden Komplikationen in der Anästhesie vertraut gemacht.

Daran schließt sich ein 6-wöchiges Tutoriat an. Während dieser Zeit erwirbt der Berufsanfänger unter Anleitung eines Arztes mit Facharztqualifikation seine ersten klinischen Erfahrungen im Operationssaal. Die klinische Weiterbildung erfolgt anhand eines Rotationsplanes, der sicherstellen soll, dass jeder Assistenzarzt im Laufe von 5 Jahren mit allen wesentlichen Arbeitsplätzen der Klinik für Anästhesiologie vertraut gemacht wurde. Bestandteil des Rotationsplanes ist ein Jahr klinische Tätigkeit auf der Interdisziplinären Operativen Intensivstation der Klinik für Anästhesiologie.
In unregelmäßigen Abständen werden in Kooperation mit dem Institut für Anatomie I Kurse zum Erwerb invasiver Notfalltechniken (Thoraxdrainagen, Koniotomie) angeboten. Praxisbegleitend finden zwei verpflichtende Fortbildungsveranstaltungen statt:

  • Das anästhesiologische Kolloquium (Dienstag 17:00 - 19:00 Uhr)
  • Eine hausinterne Fortbildung für Assistenzärzte in der Weiterbildung (Donnerstag 16:30 - 18:00 Uhr)

Die Klinik für Anästhesiologie ist Prüfungsort für das Europäische Diplom in Anästhesie und Intensivmedizin (EDAIC). Es wird daher großer Wert auf grundlegendes Wissen in Physiologie und Pharmakologie gelegt: Nach dem ersten bzw. zweiten klinischen Jahr wird der Kenntnisstand anhand einer schriftlichen Prüfung evaluiert.

 
 
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