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Im Rahmen der notfallmedizinischen Ausbildung stehen den Studenten in den klinischen Semestern verschiedene Lehrmodule zur Verfügung. Diese sollen dabei auch den individuellen Vorkenntnissen der Gruppen angepasst werden und alle Studenten zu einer effektiven und sicheren Erstversorgung eines Notfallpatienten befähigen.
Diese Lernmodule rekrutieren sich aus den Bereichen:
· Bewußtseinsstörungen
· Respiratorische Störungen
· Kardiale Störungen
· Trauma
· Die Notfallnarkose
· Der Notfallrespirator
· Notfallmonitoring
· EKG / Defibrillation
· etc.
Die Wissensvermittlung geschieht dabei auch in Form am Simulator bzw. im Lehrrettungswagen dargestellter Kasuistiken. Die Themenauswahl orientiert sich an der Wichtigkeit und Häufigkeit einer Notfallsituation.
Hierzu zählen beispielsweise:
· Akuter Myokardinfarkt
· Anaphylaxie mit konsekutivem Bronchospasmus
· Schädel-Hirn-Trauma mit Pupillendifferenz
· Multitrauma und Pneumothorax
· zunehmende Bewußtseinstrübung infolge Apoplex
· Hypertensive Krise
· etc.
Mit dem Wahlfach Anästhesie im Praktischen Jahr beginnt für viele Studenten eine vielseitige und interessante klinische Ausbildung.
Um mit einem guten Wissensfundament in der klinischen Praxis zu beginnen und dadurch einen besseren Lerneffekt zu erzielen, beginnt für jeden PJ-Studenten das Tertial mit einem dreitägigen Simulator-Kurs. Hier werden die wichtigsten Grundlagen und Grundfertigkeiten der Anästhesie in kleinen Gruppen erlernt.
Anschließend werden dann in einem Rotationsplan alle wichtigen Bereiche der Klinik für Anästhesiologie durchlaufen: angefangen von verschiedenen chirurgischen Kliniken, Anästhesie-Ambulanz bis hin zur Interdisziplinären Operativen Intensivstation (IOI).
Jeden Freitag findet um 13 Uhr das sogenannte PJ-Seminar statt, in dem wichtige Themen der Anästhesie nochmals besprochen werden.
Für Fragen steht der Koordinator des Praktischen Jahres, Herr PD Dr. F. Bremer (Funk 2301) jederzeit gerne zur Verfügung.

