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• Automatisierung diagnostischer und therapeutischer Prozesse (Narkose- und Vitalparametermonitoring, Arzneimitteldosiersysteme)
Untersucht werden mikrosystemtechnische/mechatronische Ansätze zum nichtinvasiven Monitoring von Vitalparametern mit innovativen Sensoren und der Einfluss anästhesiebezogener Arzneimittel auf integrative elektrophysiologische Signale für Narkosemitteldosierung und -monitoring.
• Klinische Arzneimittelforschung (Pharmakokinetik und Pharmakodynamik von anästhesiologischen, schmerztherapeutischen, intensiv- und notfallmedizinischen Arzneimitteln):
Die Entwicklung pharmakokinetischer und pharmakodynamischer Modelle und deren Integration mit dem klinischen Ziel, die Dosierung und Verabreichung der einzelnen Arzneimittel in ihrem jeweiligen Anwendungsgebiet auf eine rationale und wissenschaftlich gesicherte Basis zu stellen. Auf dem Gebiet der intravenösen Anästhetika gehört die Klinik für Anästhesiologie zu den internationalen Referenzzentren.
• Sepsis und ARDS:
Diagnose, Therapie und Ernährung, Signaltransduktion und Immunmodulation:
a. Kombination innovativer klinischer Diagnostik und Grundlagenforschung zur Entwicklung neuer Therapieansätze in der Sepsis;
b. Ernährungstherapie von Intensivpatienten, wobei neben der kalorischen Wertigkeit der einzelnen Nährsubstrate vor allem die Auswirkungen auf die Immunsituation und die Mikrozirkulation im Vordergrund stehen;
c. Bei der Therapie des ARDS stehen im Vordergrund der Einsatz lungenprotektiver Beatmungsstrategien sowie die adjuvante Beatmung mit flüssigen Sauerstoffträgern zur partiellen Flüssigkeitsbeatmung.
• Reanimationsforschung:
Gegenstand der aktuellen Untersuchungen ist die Entwicklung klinisch relevanter Reanimationsmodelle (z.B. akuter Myokardinfarkt), an denen die Wirkungen verschiedener Vasopressortherapien untersucht werden. Hierbei stehen neben den systemischen Kreislaufeffekten insbesondere die Wirkungen auf die zerebrale Durchblutung und den zerebralen Sauerstoff- und Glukosemetabolismus im Mittelpunkt.
• Klinische Schmerzforschung:
Es werden neue Therapieansätze zur Beeinflussung nozizeptiver und schmerzverarbeitender Strukturen erprobt. Ein Themenbereich untersucht mit molekularbiologischen/elektrophysiologischen Techniken Struktur und Funktion von Membranporteinen (v.a. Na+ Kanäle und Vanilloid-Rezeptoren). Ein zweiter Themenbereich dient der Charakterisierung analgetischer Wirkungen von intravenösen Anästhetika am Menschen mittels eines neuartigen Schmerzmodells bei Probanden.
• Simulation des anästhesiologischen Patienten und des Anästhesiearbeitsplatzes:
a. Evaluation von Lehr- und Lernmethoden in der Anästhesiologie und Notfallmedizin;
b. der Simulator als standardisierte Testumgebung für die Optimierung und Validierung von Ergebnissen aus Schwerpunkt Automatisierung von diagnostischen und therapeutischen Prozessen;
c. das Interfacing von Mensch - Maschine mit Optimierung des Anästhesiearbeitsplatzes.