Schmerztherapie

Anästhesie

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Jürgen Schüttler

Schmerztherapie

Seit 1988 besteht eine eigene Schmerztherapieabteilung an der Anästhesiologischen Klinik. Bereits von Beginn an wurde ein Akutschmerzdienst und eine Schmerzambulanz eingerichtet. Seit 1991 werden auch regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen angeboten.

Akutschmerzdienst für Kinder und Erwachsene

Die Ärzte des Akutschmerzdienstes organisieren die Schmerztherapie bei Kindern und Jugendlichen. Die Schmerztherapie nach großen Eingriffen wird dabei in Zusammenarbeit mit den Kollegen im Operationssaal geplant und durchgeführt. Im Vordergrund stehen hierbei die patientenkontrollierte intravenöse und peridurale Schmerztherapie. Durch eine optimale Organisation wird eine kontinuierliche Schmerztherapie vom Operationsende bis zur Krankenhausentlassung angestrebt. Täglich werden von Ärzten und Pflegekräften Schmerztherapievisiten durchgeführt, um die Therapie zu optimieren. Neben der intravenösen und periduralen Schmerztherapie werden auch kontinuierliche Nervenblockaden von den Ärzten des Akutschmerzdienstes durchgeführt und betreut. Informationen zu unseren Schmerztherapiestandards können bei uns angefordert werden.

Schmerzambulanz

In der Schmerzambulanz werden Patienten mit chronischen Schmerzen von Ärzten mit der Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" behandelt. Neben der medikamentösen Schmerztherapie werden Nervenblockaden, aber auch nichtmedikamentöse Therapieverfahren, wie Akupunktur, TENS, Laser-Therapie und Biofeedback durchgeführt. Bei stark chronifizierten Patienten, bzw. bei Patienten mit psychologischen Belastungsfaktoren erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Ärzten der Schmerztagesklinik. Die Schmerztagesklinik, eine interdisziplinäre Einheit von Anästhesisten, Neurologen, Orthopäden und Psychologen bietet multimodale Gruppentherapieprogramme für chronische Schmerzpatienten an. Bisher gibt es drei verschiedene Gruppenprogramme, zum einen ein vierwöchiges Programm für Patienten mit chronischen Rücken- und Nervenschmerzen, ein berufsbegleitendes Programm für Kopfschmerzpatienten (zwei Tage/Woche über acht Wochen) und ein Programm für Patienten mit somatoformen Schmerzstörungen (über ca. ½ Jahr). Zwischen der Schmerzambulanz und der Schmerztagesklinik besteht eine enge personelle und organisatorische Verbindung.


Stationäre Schmerztherapie

Seit 2014 haben wir zusätzlich die Möglichkeit, chronische Schmerzpatienten, bei denen eine ambulante oder tagesstationäre Versorgung nicht möglich ist, stationär zu behandeln. Sie nehmen an einem individuellen multimodalen Gruppenprogramm über 3 Wochen teil. Es werden hierfür Termine vergeben, eine Direkteinweisung ist nicht möglich.


Palliativteam

Im Rahmen eines Forschungsprogramms werden Palliativpatienten, die eine invasive Schmerztherapie mit tragbaren Pumpen benötigen, versorgt. Die Ärzte des Palliativteams übernehmen dabei die Einstellung der Patienten und organisieren in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt und den ambulant tätigen Palliativteams die Versorgung des Patienten. Dadurch ist es möglich, dass viele Schmerzpatienten ihren letzten Lebensabschnitt unter guter Symptomkontrolle zu Hause verbringen können.

Schmerzforschungsambulanz

In unserem Schmerzforschungslabor werden derzeit Studien zur Beeinflussung der Hyperalgesie durchgeführt. Wir versuchen aktuelle Forschungsergebnisse relativ schnell in die klinische Praxis umzusetzen. Durch die personelle und räumliche Nähe besteht ein ständiger Austausch zwischen Klinikern und Forschern, was beiden Gruppen zugute kommt.

 
Kontakt

Schmerzzentrum

Krankenhausstr. 12
91054 Erlangen
Telefon: 09131 85-32558
E-Mail: schmerzzentrumatuk-erlangen.de

 
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