Anästhesie in der Augenheilkunde

Anästhesie

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Jürgen Schüttler

Anästhesie in der Augenheilkunde

Das operative Spektrum der Augenklinik umfasst Kataraktchirurgie, Glaukomoperationen, Operationen an der Netzhaut, Hornhauttransplantationen, plastische Operationen an den Augenlidern und den Tränenwegen sowie Schielkorrekturen. Zusätzlich werden ophthalmologische Untersuchungen an Säuglingen und Frühgeborenen in Narkose durchgeführt.

Während Kataraktoperationen überwiegend in Lokalanästhesie (meist Lokalanästhesie-Gelinstallation auf die Kornea) und anästhesiologischer stand-by-Überwachung stattfinden, ist für die übrigen Eingriffe in aller Regel eine Allgemeinanästhesie erforderlich. Die tiefe Narkosefühurng einerseits und die schnelle Aufwachzeit zum OP-Ende stellen die besondere Herausforderung der Anästhesie in der Augenheilkunde dar. Erschwerend kommt hinzu, dass unsere Patienten meist hochbetagt und oft internistisch vorerkrankt sind. Präoperativ erfolgt diesbezüglich eine ausführliche Anamneseerhebung  in unserer Anästhesieambulanz in der Kopfklinik. Säuglinge und Frühgeborene werden postoperativ meist intubiert und beatmet auf die Neugeborenenstation in die Kinderklinik verlegt, da besonders bei Frühgeborenen mit Atemstörungen nach Narkose zu rechnen ist. Dort verbleiben sie meist eine Nacht unter Überwachung. Trotz der kurzen Eingriffszeiten achten wir besonders bei Säuglingen und Frühgeborenen auf ein angepasstes Wärmemanagement. Postoperativ werden alle unsere Narkosepatienten in unserem Aufwachraum überwacht. Die dortige Verweildauer kann mit ca. 30 – 60 Minuten meist kurz gehalten werden.

 
 
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Zusammenfassung