Anästhesie in der Allgemein- und Viszeralchirurgie

Anästhesie

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Jürgen Schüttler

Anästhesie in der Allgemein- und Viszeralchirurgie

Das Spektrum der Eingriffe in der Allgemeinchirurgie ist sehr heterogen, wobei ein Schwerpunkt auf den Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes liegt. Im Besonderen werden viele Operationen bei malignen Tumoren von Speiseröhre, Leber, Pankreas und Dünn- und Dickdarm durchgeführt. Dies birgt viele anästhesiologische Herausforderungen. Unser Augenmerk liegt dabei auf der Überwachung und Steuerung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes, da gerade dadurch entscheidend zum Gelingen der Behandlung beigetragen werden kann. Auch dem immer älter werdende Patientengut tragen wir Rechnung indem wir, wann immer notwendig, eine Überwachung in den ersten 24 Stunden – oder darüber hinaus – gewährleisten können.

In diesem Zusammenhang spielt auch das Thema der postoperativen kognitiven Dysfunktion eine wichtige Rolle. Wir versuchen durch eine adäquate Schmerztherapie und den zurückhaltenden Einsatz von Benzodiazepinen die Rate an postoperativer Verwirrtheit und kognitiven Einbußen so gering wie möglich zu halten.

Im Rahmen der Schmerztherapie kommen alle gängigen schmerztherapeutischen Verfahren zum Einsatz. Wir bieten bei großen Eingriffen (Ösophagusresektionen und Oberbaucheingriffe) die thorakale Periduralanästhesie in Kombination mit der patientengesteuerten Applikation der Lokalanästhetika als Goldstandard an. Bei Vorliegen von Kontraindikationen (Gerinnungsstörung , extreme Deformitäten der Wirbelsäule) ist als Alternative die patientenkontrollierte intravenöse Analgesie etabliert, genauso wie eine Vielzahl lokoregionaler supplementärer Analgesieverfahren (TAP-Block, Rectus-sheath-Block, Wundrandinfiltrationen).

Eine weitere Domäne der Allgemeinchirurgie ist die Schilddrüsenchirurgie. Hier stellen wir bei jeder Operation durch Anwendung des intraoperativen Monitoring der Funktion des N. recurrens sicher, dass möglichst keine Beeinträchtigung des Nervens intraoperativ stattfindet.

Bei immer älter werdenden Patienten mit zunehmend komplexen Begleiterkrankungen möchten wir Sie aber gern bitten, alle den Patienten betreffenden Befunde zur stationären Aufnahme oder bei der Vorstellung in der Anästhesieambulanz bereit zu stellen. Dies dient der Sicherheit Ihres Patienten, spart Zeit und vermeidet Doppeluntersuchungen.

Bei Fragen Ihrerseits, die Narkosetauglichkeit betreffend, bitten wir Sie ausdrücklich Kontakt mit uns aufzunehmen.

 
 
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